Donnerstag, 15. Januar 2015

Vorher - Nachher

Wir unterbrechen die Zufallsgemüse-Winterpause, um ein paar Vorher-Nachher-Bilder meiner kleinen Renovierungs- und Umdekorier-Aktion zu zeigen.


Stube, vorher -- mit unruhiger Wandkunst


Stube, vorher -- etwas weitere Perspektive


Küche, vorher -- die ganze Ecke gehört dem hässlichen alten Katersessel


Stube, nachher -- die ganze Wand bis zu der Höhe, wo vorher die Kunst aufhörte, jetzt ein ruhiges, einheitliches Alvhem-Grau. Die Frame Clusters habe ich etwas umgeordnet.


Stube, nachher -- Blick in die andere Richtung


Küche, nachher -- meine neue Arbeitsecke. Die zwei Rechner sind leider zur Zeit unvermeidbar, weil ich Mac-spezifische Programme brauche, der alte Mac aber keinen modernen Browser mehr verträgt, geschweige denn mit Photoshop fertig wird.


Küche, nachher -- weitere Perspektive, die zeigt, wie sich die Arbeitsecke in die Küche einpasst.


Küche, nachher -- der Kater gähnt.







Dienstag, 4. November 2014

Zufallsgemüseneid


Mein Gemüsekorb enthält nur noch ein paar runzlige rote Beete, eine vertrocknete Lauchstange, und ein Kopf Rotkohl; das letzte Zufallsgemüse ist schon ein paar Wochen her.

Meine Schwester hat ihre reguläre Lieferung bekommen, und wenn ich das frische Gemüse im Sonnenlicht sehe, werde ich ganz neidisch.

Verschiedene Äpfel, Birnen, Mangold, Süßkartoffeln, Romanesco, Lauch und Auberginen, dazu Heringsfilets -- das ist aber kein Gemüse.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Vielleicht das letzte Zufallsgemüse?


Es gab noch mal eine hübsche Auswahl, inklusive Petersilie; deshalb mache ich heute nochmal Möhreneintopf, bevor die Petersilie welkt. Mein Nachbar von unten sagte aber, das sei möglicherweise das letzte Mal dieses Jahr; zwar ist das Wetter noch schön (letztes Jahr war Ende, als der Schnee kam und alles erfror), aber die Felder seien praktisch abgeerntet.

Jetzt denke ich doch über eine reguläre Ökokiste nach...

Dienstag, 14. Oktober 2014

Kleine Gemüsekiste bei meiner Schwester



Diesmal ist meine Schwester am Wochenende weg, und deshalb hat sie nur eine kleine Kiste bestellt. Sie freue sich besonders auf die Süßkartoffel, sagt sie...

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Jetzt aber -- endlich wieder Zufallsgemüse!

So, jetzt bin ich endlich aus der fränkischen Verbannung wieder da, nachdem ich den Leuten dort mit einer Variation von dem schönen Kürbisquiche (ohne Magold, das gab es da nicht im Laden) von vor ein paar Wochen einen argen Kulturschock verpasst habe. Ein Essen ohne Fleisch, mit keiner klar erkennbaren Aufteilung in Fleisch und Beilagen, das auch noch schmeckt -- wo gibt es denn sowas??


Erstmal das Gemüse meiner Schwester -- nicht besonders zufällig diese Woche, weil sie so bestellt hatte, daß sie alle Zutaten für eine isländische Kjötsúpa (traditionelle Fleischsuppe) hatte: Weißkohl, Rüben und Lammfleisch. Außerdem hat sie Dinkelbrot, Mangold, Blumenkohl und Pflaumen bekommen.


Meine eigene Kiste ist wie immer völlig zufällig -- diesmal als Neuheit und Highlight zwei kleine Chili-Schoten. Ich glaube, da werde ich mal ein interessantes Curry brauen.

Dienstag, 30. September 2014

Wieder kein eigenes Zufallsgemüse!


Während ich schon wieder kein eigenes Zufallsgemüse habe, bekam meine Schwester heute:


  • Bohnen
  • Spinat
  • Lauch
  • Minigurken
  • Auberginen
  • Äpfel
  • Birnen
  • Pflaumen
  • Weintrauben


dazu Dinkelbaguette, Tomatensuppe und vegane Chorizo als Extra-Bestellung mit Zuzahlung. Bin mal gespannt, was sie von der veganen Chorizo erzählt.

Wir sind alle keine Vegetarier, aber irgendwie setzt sich 'weniger Fleisch, dafür besser' zur Zeit durch. Ein Blogger, bei dem ich rein per Zufall neulich vorbeikam, hat über das Übel des Billigfleischs in großem Stil abgerantet, und irgendwie hat das Argument mich beeindruckt. Wir haben hier um die Ecke einen Metzger im klassischen Stil, mit Fleisch von artgerecht gehaltenen, human geschlachteten und regional gehandelten Tieren; die Preise und das Angebot sind konservativ bis klassisch, aber leider die Öffnungszeiten auch (was bedeutet, sie machen am Samstag um 14:00 h, und unter der Woche um 18:30 zu), und Leber gibt es nur Anfang der Woche. Was aus ist, ist halt aus. Klassisch halt. Da kommt jetzt mehr und mehr von meinem Fleisch her; dafür ist es halt weniger Fleisch, und das Budget bleibt das selbe.

Dafür gibt es dann auch mal die vegetarische Alternative. Für letzten Sonntag hatte meine beste Freundin ein Rezept für Unfleischpflanzerl bei BBC Good Food gefunden, die wir so serviert haben, wie da vorgeschlagen -- in Wraps, mit oriantalischer Joghurtsauce, Salat und Gurken. Wir fangen also an, pro Nase dieses große Dings zu futtern, und dann sagt sie, "Da hast du aber schon Hackfleisch reingetan?" Ich, ganz beleidigt, "Nein, natürlich nicht, das ist genau das Rezept!" Das kommt auf jeden Fall wieder -- nicht nur ähnelt es extrem echten Fleischpflanzerln, es ist auch eine wunderbare Methode, den Rote-Beete-Massen zu Leibe zu rücken. Außerdem sorgt die Kombination aus rote Beete, Feta und Ei dafür, dass der Körper das kriegt, was er von Fleisch will: Protein und Eisen.

Diese Woche kriege ich allerdings wieder kein Zufallsgemüse: ich versuche es nochmal damit, zu meinen Kollegen nach Franken zu fahren. Letztes Wochenende haben wir das kurzfristig gestrichen, weil a) mein kleiner schwarzer Kater krank war und b) meine Kollegen ganz tüchtig erkältet. Das hat sich jetzt alles beides soweit wieder eingerenkt (der Kater putzt sich wieder und spaziert frech über meinen Fuß), deshalb fahre ich jetzt nächstes Wochenende.

Zufallsgemüse dann wieder in etwa einer Woche!

Dienstag, 23. September 2014

Zufallsgemüse diesmal nur bei meiner Schwester


Meine Schwester hatte heute Mais, Birnen, Äpfel, Trauben sowie Broccoli, Radieschen, Pilze, Fenchel, Rüben, rote Beete, Kresse und Pflaumen in ihrer Kiste

Ich bekomme diese Woche kein Zufallsgemüse, weil ich am Wochenende nach Franken fahre.-

Mittwoch, 17. September 2014

Woche 12 der Saison 2014 -- mit Mini-Gürkchen
Diesmal habe ich mir die Mühe gemacht, meine Pentax mit frischen Batterien zu fütern und das Gemüse mit der Kiste, in der es geliefert wurde, auf den Balkon zu tragen. Es war wirklich nicht so viel wie letzte Woche -- dafür gibt es aber Kartoffeln, und einen lila Blumenkohl!


Der Lampionstrauch leuchtet immer noch prachtvoll, und heute gab es richtig anständiges Wetter, dass die Farben umso besser herausbrachte.


Diese kleinen Leuchtvögel von IKEA sehen bei Dunkelheit immer noch sehr hübsch aus, aber demnächst brauche ich mal eine herbstlichere Beleuchtung.


Und inzwischen ist das Wetter frisch genug, dass sich mein armer, leidender Helleborus von den Strapazen des Sommers erholt hat (seine Wurzeln waren angefault, und alles war voller fieser kleiner Fliegen, und es waren noch etwa drei Blätter am Leben, bevor ich ihn umgetopft habe) und sogar schon wieder die erste Blüte hervorgebracht hat.


Und jetzt noch, wegen anderem Kontext, das schöne Glas, das ich für mein edles Saltverk-Salz aus Island gekauft habe, weil das etwas Besonderes verdient, so als geothermales Flockensalz aus den Westfjorden, wo keiner von uns bisher hingekommen ist...

Dienstag, 16. September 2014

Altweibersommer


Hier ist die heutige Öko-Kiste meiner Schwester -- sie hatte Kürbis und Mangold, deshalb gab es auch bei ihr Kürbis-Mangold-Quiche, allerdings auf Dinkel-Blätterteig, nicht Pie Crust.


Sieht doch superlecker aus? Ihre Family war wohl nicht so unbegrenzt begeistert, aber da nehme ich einfach mal, das sind Gemüsebanausen.

Ansonsten war heute so ein richtig schöner Altweibersommertag; während ich am Arbeiten war (ich habe schon ganz viereckige Augen!), waren die Kater und der Blakon richtig hübsch und bunt.

Sonntag, 14. September 2014

Röstkürbissuppe mit lauwarmem Rotkohlsalat


Wegen des Kürbis in meinem Zufallsgemüse gab es die Röstkürbissuppe, die ich online gefunden hatte, statt meiner üblichen russischen Kürbissuppe -- wirklich sehr delikat mit dem mediterranen Einschlag dank Knoblauch, Rosmarin und Olivenöl!


Dazu ein lauwarmer Rotkohlsalat mit Pflaumen, den meine beste Freundin rekonstruiert aus einem Salat re-engineert hat, den es neulich in Münster zum Wildschwein gab. Hier das Rezept:

Zutaten:
  • 1 kleiner Rotkohl
  • Knoblach
  • 1 Zwiebel
  • 6-8 Pflaumen
  • Öl
  • Balsamico
  • Zucker
  • Salz und Pfeffer



Den Rotkohl in feine Streifen schneiden, die Zwiebel halbieren und in feine Ringe schneiden. Einen Esslöffel gehackten Knoblauch in etwas Öl anbraten, die Zwiebelringe zugeben und mitbraten.
Den Rotkohl hinzugeben und mit einer halben Tasse Wasser 15-20 Minuten köcheln. Pflaumen kleinschneiden und hinzufügen, dann einen Esslöffel Zucker und zwei Esslöffel Balsamico zugeben und noch ein paar Minuten köcheln.
Noch zwei Esslöffel gutes Öl in den Salat geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schmeckt warm oder kalt.

Cheers

-- Meine beste Freundin hat übrigens auch schon ein Kochbuch veröffentlicht, weiß also, wie man ein Rezept zusammenschreibt. Der Rotkohlsalat war ausgesprochen lecker; sie meinte, es hätte etwas mehr Essig gekonnt, aber ich fand das sehr gut so; ich mag nicht so viel Essig.

Das nächste Mal gibt es Rotwein (südtiroler Edelvernatsch) statt dem heurigen grünen Veltliner, und außerdem dazu noch Walmuß-Ciabatta; dann ist es perfekt. Es darf auf jeden Fall in der Kombination wiederkommen; heute blieb nichts übrig.