Dienstag, 30. September 2014

Wieder kein eigenes Zufallsgemüse!


Während ich schon wieder kein eigenes Zufallsgemüse habe, bekam meine Schwester heute:


  • Bohnen
  • Spinat
  • Lauch
  • Minigurken
  • Auberginen
  • Äpfel
  • Birnen
  • Pflaumen
  • Weintrauben


dazu Dinkelbaguette, Tomatensuppe und vegane Chorizo als Extra-Bestellung mit Zuzahlung. Bin mal gespannt, was sie von der veganen Chorizo erzählt.

Wir sind alle keine Vegetarier, aber irgendwie setzt sich 'weniger Fleisch, dafür besser' zur Zeit durch. Ein Blogger, bei dem ich rein per Zufall neulich vorbeikam, hat über das Übel des Billigfleischs in großem Stil abgerantet, und irgendwie hat das Argument mich beeindruckt. Wir haben hier um die Ecke einen Metzger im klassischen Stil, mit Fleisch von artgerecht gehaltenen, human geschlachteten und regional gehandelten Tieren; die Preise und das Angebot sind konservativ bis klassisch, aber leider die Öffnungszeiten auch (was bedeutet, sie machen am Samstag um 14:00 h, und unter der Woche um 18:30 zu), und Leber gibt es nur Anfang der Woche. Was aus ist, ist halt aus. Klassisch halt. Da kommt jetzt mehr und mehr von meinem Fleisch her; dafür ist es halt weniger Fleisch, und das Budget bleibt das selbe.

Dafür gibt es dann auch mal die vegetarische Alternative. Für letzten Sonntag hatte meine beste Freundin ein Rezept für Unfleischpflanzerl bei BBC Good Food gefunden, die wir so serviert haben, wie da vorgeschlagen -- in Wraps, mit oriantalischer Joghurtsauce, Salat und Gurken. Wir fangen also an, pro Nase dieses große Dings zu futtern, und dann sagt sie, "Da hast du aber schon Hackfleisch reingetan?" Ich, ganz beleidigt, "Nein, natürlich nicht, das ist genau das Rezept!" Das kommt auf jeden Fall wieder -- nicht nur ähnelt es extrem echten Fleischpflanzerln, es ist auch eine wunderbare Methode, den Rote-Beete-Massen zu Leibe zu rücken. Außerdem sorgt die Kombination aus rote Beete, Feta und Ei dafür, dass der Körper das kriegt, was er von Fleisch will: Protein und Eisen.

Diese Woche kriege ich allerdings wieder kein Zufallsgemüse: ich versuche es nochmal damit, zu meinen Kollegen nach Franken zu fahren. Letztes Wochenende haben wir das kurzfristig gestrichen, weil a) mein kleiner schwarzer Kater krank war und b) meine Kollegen ganz tüchtig erkältet. Das hat sich jetzt alles beides soweit wieder eingerenkt (der Kater putzt sich wieder und spaziert frech über meinen Fuß), deshalb fahre ich jetzt nächstes Wochenende.

Zufallsgemüse dann wieder in etwa einer Woche!

Dienstag, 23. September 2014

Zufallsgemüse diesmal nur bei meiner Schwester


Meine Schwester hatte heute Mais, Birnen, Äpfel, Trauben sowie Broccoli, Radieschen, Pilze, Fenchel, Rüben, rote Beete, Kresse und Pflaumen in ihrer Kiste

Ich bekomme diese Woche kein Zufallsgemüse, weil ich am Wochenende nach Franken fahre.-

Mittwoch, 17. September 2014

Woche 12 der Saison 2014 -- mit Mini-Gürkchen
Diesmal habe ich mir die Mühe gemacht, meine Pentax mit frischen Batterien zu fütern und das Gemüse mit der Kiste, in der es geliefert wurde, auf den Balkon zu tragen. Es war wirklich nicht so viel wie letzte Woche -- dafür gibt es aber Kartoffeln, und einen lila Blumenkohl!


Der Lampionstrauch leuchtet immer noch prachtvoll, und heute gab es richtig anständiges Wetter, dass die Farben umso besser herausbrachte.


Diese kleinen Leuchtvögel von IKEA sehen bei Dunkelheit immer noch sehr hübsch aus, aber demnächst brauche ich mal eine herbstlichere Beleuchtung.


Und inzwischen ist das Wetter frisch genug, dass sich mein armer, leidender Helleborus von den Strapazen des Sommers erholt hat (seine Wurzeln waren angefault, und alles war voller fieser kleiner Fliegen, und es waren noch etwa drei Blätter am Leben, bevor ich ihn umgetopft habe) und sogar schon wieder die erste Blüte hervorgebracht hat.


Und jetzt noch, wegen anderem Kontext, das schöne Glas, das ich für mein edles Saltverk-Salz aus Island gekauft habe, weil das etwas Besonderes verdient, so als geothermales Flockensalz aus den Westfjorden, wo keiner von uns bisher hingekommen ist...

Dienstag, 16. September 2014

Altweibersommer


Hier ist die heutige Öko-Kiste meiner Schwester -- sie hatte Kürbis und Mangold, deshalb gab es auch bei ihr Kürbis-Mangold-Quiche, allerdings auf Dinkel-Blätterteig, nicht Pie Crust.


Sieht doch superlecker aus? Ihre Family war wohl nicht so unbegrenzt begeistert, aber da nehme ich einfach mal, das sind Gemüsebanausen.

Ansonsten war heute so ein richtig schöner Altweibersommertag; während ich am Arbeiten war (ich habe schon ganz viereckige Augen!), waren die Kater und der Blakon richtig hübsch und bunt.

Sonntag, 14. September 2014

Röstkürbissuppe mit lauwarmem Rotkohlsalat


Wegen des Kürbis in meinem Zufallsgemüse gab es die Röstkürbissuppe, die ich online gefunden hatte, statt meiner üblichen russischen Kürbissuppe -- wirklich sehr delikat mit dem mediterranen Einschlag dank Knoblauch, Rosmarin und Olivenöl!


Dazu ein lauwarmer Rotkohlsalat mit Pflaumen, den meine beste Freundin rekonstruiert aus einem Salat re-engineert hat, den es neulich in Münster zum Wildschwein gab. Hier das Rezept:

Zutaten:
  • 1 kleiner Rotkohl
  • Knoblach
  • 1 Zwiebel
  • 6-8 Pflaumen
  • Öl
  • Balsamico
  • Zucker
  • Salz und Pfeffer



Den Rotkohl in feine Streifen schneiden, die Zwiebel halbieren und in feine Ringe schneiden. Einen Esslöffel gehackten Knoblauch in etwas Öl anbraten, die Zwiebelringe zugeben und mitbraten.
Den Rotkohl hinzugeben und mit einer halben Tasse Wasser 15-20 Minuten köcheln. Pflaumen kleinschneiden und hinzufügen, dann einen Esslöffel Zucker und zwei Esslöffel Balsamico zugeben und noch ein paar Minuten köcheln.
Noch zwei Esslöffel gutes Öl in den Salat geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schmeckt warm oder kalt.

Cheers

-- Meine beste Freundin hat übrigens auch schon ein Kochbuch veröffentlicht, weiß also, wie man ein Rezept zusammenschreibt. Der Rotkohlsalat war ausgesprochen lecker; sie meinte, es hätte etwas mehr Essig gekonnt, aber ich fand das sehr gut so; ich mag nicht so viel Essig.

Das nächste Mal gibt es Rotwein (südtiroler Edelvernatsch) statt dem heurigen grünen Veltliner, und außerdem dazu noch Walmuß-Ciabatta; dann ist es perfekt. Es darf auf jeden Fall in der Kombination wiederkommen; heute blieb nichts übrig.

Mittwoch, 10. September 2014

Woche 11 in der 2014er Saison -- die Mega-Edition
Als mir der Genosse von unten die Kiste in die Hand drückte, war meine erste Reaktion "Uff ist die schwer heute!" und er erzählte mir, die Ex-Nachbarin mit dem Biobauernfreund hätte gesagt, diese Woche gäbe es etwas mehr, dafür nächste Woche vielleicht etwas weniger. Diese Woche gibt es wirklich extra viel.

Es sind dabei:


  • 2 große schwere Zucchini
  • 1 Riesenmenge Bohnen
  • der erste Kürbis der Saison
  • 4 große Maiskolben
  • 1 sehr großzügiges Bündel Mangold
  • 1 großer Salatkopf


Wegen der Haltbarkeit muß ich heute dann mit dem Salat anfangen; die Röstkürbissuppe, die ich auf einem Blog gesehen habe, geht sicher auch mit gewöhnlichem Hokkaido -- Rosmarin habe ich auf dem Blakon, Knoblauch wollte ich eh kaufen...

Die Bohnen haben es dagegen meinen Katern angetan. Die waren richtig sauer, als ich den letzten Durchgang verarbeitet habe -- ich kann doch nicht einfach ihr schönes Spielzeug vernichten, das in den Körben unter dem Küchentisch so interessant riecht und das man bequem durch die Gegend tragen kann, damit der Mensch apportieren spielt!

Sie waren sehr froh, dass es neue Bohnen gab -- es liegt oben auf dem Bild eine Bohne auf den Möhren, weil zwischen Auspacken und Knipskiste holen schon ein Kater auf em Tisch an den Bohnen war.


Weil ich die Bohnen aber zum Essen haben will und nicht als Katerspielzeug, habe ich sie dann erstmal gebündelt -- es sind wirklich ganz schön viele.


Kaum habe ich das ganze Zufallsgemüse in den Körben unterm Küchentisch verstaut, hingen schon wieder beide Pelznasen mit großer Begeisterung über dem Korb mit den -- Bohnen, natürlich!


Ich hätte gedacht, in dem Bündel sind sie sicher -- aber nachdem ich mich in der Stube wieder an den Rechner gesetzt habe, kommt paar Minuten später der große rote Kater mit einer Bohne an, die er vor meiner Nase stolz herumkickte.


Der kleine schwarze Kater findet sie auch total faszinierend. Man beachte die weißen Raffzähne.

Dienstag, 9. September 2014

Noch mehr Zufallsgemüse bei meiner Schwester


Bei meiner Schwester wird das Zufallsgemüse jetzt auch zu einer regeläßigen Einrichtung -- das ist ihre Lieferung von heute. Okay, gestern, aber bei mir ist immer erst nach dem Schlafen morgen. Das in der Tüte sind Pflaumen; die hat sie aber wohl auch im Garten.


Zum Abendessen gab es gleich überbackenen Fenchel mit Kohlrabi, der 'erstaunlich' gut gewesen sei; erstaunlich deshalb, weil sie mit den beiden Gemüsesorten nie so viel anfangen konnte.

Das ist vielleicht das beste am Zufallsgemüse: es erweitert den Horizont! Ich wäre auch nicht drauf gekommen, im Laden Mangold zu kaufen; jetzt ist es ein regelmäßßiger Bestandteil meiner Speisekarte, und jede Woche gibt es was mit Mangold.

Sonntag, 7. September 2014

Kürbis-Mangold-Quiche

Okay, ich gebe zu, ich habe geschummelt -- Kürbis war nicht in der Zufallsgemüsekiste, den habe ich beim Supermarkt gekauft. Aber als das mit dem Mangold anfing, meinte meine Schwester, sie würde vielleicht Kürbis-Mangold-Quiche machen, und das habe ich heute ausprobiert.


Während die Quiche im Ofen war, nahmen meine beste Freundin und ich einen gepflegten Sundowner auf dem Balkon, redeten über alte Zeiten (wie in, Evolution und Steinzeitjäger) und beobachteten mit Schrecken einen Vater von etwa zweijährigen Zwillingen im Hof, der ihrer absolut nicht Herr wurde...

Okay, die Quiche. Das ist, wie alles was ich mache, mehr ein Pi-mal-Daumen-Rezept. Der Teig ist englische Pie Crust, die macht man im Verhältnis 3:2:1 -- drei Teile Mehl, zwei Teile Butter (oder anderes Fett), ein Teil Wasser, dann noch etwas Salz. Detaillierteres Rezept gibt es hier.

Das Gemüse (in meinem Fall: ein halber kleiner Kürbis, ein Bund Mangold, zwei Lauchstangen) kleinschneiden und in einer Schüssel mit Salz, Pfeffer, 200 g Käse in Würfeln sowie einigen Eiern (es war so viel Gemüse, wir haben am Ende 6 Stück genommen, bis das Gemüse einigermaßen feucht war) vermischen und in die Pie Crust (inzwischen in einer Springform ausgebreitet; man kann auch eine ordentliche Quiche-Form nehmen, aber die habe ich nicht) geben und dann das übliche -- eine Stunde bei 180° im Ofen lassen.


Derweil ging die Sonne unter, und die Flasche Bio-Roséwein leerte sich eigentlich ohne unser Zutun...


Das ist die Quiche im Endzustand.


Schön gemischtes Gemüse in Teig, mit Käse und Ei. Das darf wiederkommen.

Nachtaktiv


Off-topisch: weil ich nachtaktiv bin, habe ich gestern nacht mal für meine Schwester Webcam-Screenshots vom Bárðarbunga gemacht -- sie hat sie hier verwendet.

Der Vulkan ist auch nachtaktiv -- zumindest spuckte er um kurz vor drei in der letzten Nacht besonders spektakulär. Tagsüber sieht man nur ein bißchen Dampf aufsteigen, aber nachts ist es ein Fluss aus Feuer.

Samstag, 6. September 2014

Satz des Tages

"Am Ende ist vielleicht allen schlecht, aber sie sind alle glücklich."

Wer braucht Kontext? Es war lustig, und ist es noch.-

Freitag, 5. September 2014

Bohenensalat!

Lauwarmer Bohnensalat mit Tomaten und Tabasco
 Meine Schwester hat mich erst gefragt, was sie aus ihren Bohnen machen kann, und dann hat sie das hier gemacht -- lauwarmer Bohnensalat, mit Tomaten und Tabasco und jede Menge Gewürze und Kräuter. Hier ist ihr Bild davon! Ich glaube, das mache ich doch mit meinen Bohnen auch.

Äpfel aus Jena
Und mein Genosse von unten, der das Zufallsgemüse vom neuen Freund der alten Nachbarin organisiert hat, hat mir auch noch zwei Äpfel gegeben -- aus dem Garten seiner Mutter in der Nähe von Jena. Anscheinend haben sie da so viele, dass sie die schon per Paket nach Bayern exportieren müssen. So bin ich auch zu Zufallsobst gekommen.

Mittwoch, 3. September 2014

Woche 10 -- mit schön viel Bohnen

Es gibt immer noch keinen Kürbis, aber dafür gibt es schön viel grüne Bohnen. Die von letzter Woche habe ich noch; da werde ich einen Eintopf aus grünen Bohnen mit Knoblauch, Ajvar und Lammfleisch draus kochen, so etwas im ostmediterranen Stil. Dazu diese griechischen Nudeln in Reisform, und vielleicht ein bißchen würzige Joghurt-Sauce -- ich habe noch eine Packung 'griechischen' Joghurt.



Derweil beäugen die Kater mit großer Faszination eine kleine braune Starin (mit Kreis markiert), die im Hof ihren Geschäften nachgeht und nach Würmern gräbt. Man beachte die eine einzige reife rote Tomate an meiner mageren kleinen Tomatenranke.

Dienstag, 2. September 2014

Ergänzung: jetzt mit Roggenbrot-Rezept!

Nach dem Zufallsgemüse meiner Schwester jetzt auch das selbstgebackene isländische Roggenbrot, komplett mit dem weißen Blaubeer-Stilton.

10 bis 11 STUNDEN im Ofen, aber nur bei 100° -- das ist eine ziemliche Aktion. Da muss man das Brot morgens backen, um es abends noch aus dem Ofen zu holen...

Neues Zufallsgemüse bei meiner Schwester


Guckt mal, Bohnen! Und sie kriegt schon einen Kürbis -- mal sehen, wann bei uns der erste kommt. Und da sind Blaubeeren bei, und Blueberry White Stilton, von dem sie anmerkt, er schmecke genial und werde heute abend mit frischem selbst gebackenem isländischen Roggenbrot gegessen -- zu dem Rezept linke ich, wenn sie es online hat, aber irgendwie ist für heute bei ihr viel Familienbewegung geplant, da muss ein Blogpost halt warten.

Aber jedenfalls hat sie der Zufallsgemüseprovider, den ich ihr ergoogelt habe, ausreichend beeindruckt, dass sie das jetzt permanent gemacht hat. Also kann ich hier in Zukunft mehr als mein eigenes Zufallsgemüse posten.