Dienstag, 4. November 2014
Zufallsgemüseneid
Mein Gemüsekorb enthält nur noch ein paar runzlige rote Beete, eine vertrocknete Lauchstange, und ein Kopf Rotkohl; das letzte Zufallsgemüse ist schon ein paar Wochen her.
Meine Schwester hat ihre reguläre Lieferung bekommen, und wenn ich das frische Gemüse im Sonnenlicht sehe, werde ich ganz neidisch.
Verschiedene Äpfel, Birnen, Mangold, Süßkartoffeln, Romanesco, Lauch und Auberginen, dazu Heringsfilets -- das ist aber kein Gemüse.
Mittwoch, 15. Oktober 2014
Vielleicht das letzte Zufallsgemüse?
Es gab noch mal eine hübsche Auswahl, inklusive Petersilie; deshalb mache ich heute nochmal Möhreneintopf, bevor die Petersilie welkt. Mein Nachbar von unten sagte aber, das sei möglicherweise das letzte Mal dieses Jahr; zwar ist das Wetter noch schön (letztes Jahr war Ende, als der Schnee kam und alles erfror), aber die Felder seien praktisch abgeerntet.
Jetzt denke ich doch über eine reguläre Ökokiste nach...
Dienstag, 14. Oktober 2014
Kleine Gemüsekiste bei meiner Schwester
Donnerstag, 9. Oktober 2014
Jetzt aber -- endlich wieder Zufallsgemüse!
So, jetzt bin ich endlich aus der fränkischen Verbannung wieder da, nachdem ich den Leuten dort mit einer Variation von dem schönen Kürbisquiche (ohne Magold, das gab es da nicht im Laden) von vor ein paar Wochen einen argen Kulturschock verpasst habe. Ein Essen ohne Fleisch, mit keiner klar erkennbaren Aufteilung in Fleisch und Beilagen, das auch noch schmeckt -- wo gibt es denn sowas??
Erstmal das Gemüse meiner Schwester -- nicht besonders zufällig diese Woche, weil sie so bestellt hatte, daß sie alle Zutaten für eine isländische Kjötsúpa (traditionelle Fleischsuppe) hatte: Weißkohl, Rüben und Lammfleisch. Außerdem hat sie Dinkelbrot, Mangold, Blumenkohl und Pflaumen bekommen.
Meine eigene Kiste ist wie immer völlig zufällig -- diesmal als Neuheit und Highlight zwei kleine Chili-Schoten. Ich glaube, da werde ich mal ein interessantes Curry brauen.
Dienstag, 30. September 2014
Wieder kein eigenes Zufallsgemüse!
Während ich schon wieder kein eigenes Zufallsgemüse habe, bekam meine Schwester heute:
- Bohnen
- Spinat
- Lauch
- Minigurken
- Auberginen
- Äpfel
- Birnen
- Pflaumen
- Weintrauben
dazu Dinkelbaguette, Tomatensuppe und vegane Chorizo als Extra-Bestellung mit Zuzahlung. Bin mal gespannt, was sie von der veganen Chorizo erzählt.
Wir sind alle keine Vegetarier, aber irgendwie setzt sich 'weniger Fleisch, dafür besser' zur Zeit durch. Ein Blogger, bei dem ich rein per Zufall neulich vorbeikam, hat über das Übel des Billigfleischs in großem Stil abgerantet, und irgendwie hat das Argument mich beeindruckt. Wir haben hier um die Ecke einen Metzger im klassischen Stil, mit Fleisch von artgerecht gehaltenen, human geschlachteten und regional gehandelten Tieren; die Preise und das Angebot sind konservativ bis klassisch, aber leider die Öffnungszeiten auch (was bedeutet, sie machen am Samstag um 14:00 h, und unter der Woche um 18:30 zu), und Leber gibt es nur Anfang der Woche. Was aus ist, ist halt aus. Klassisch halt. Da kommt jetzt mehr und mehr von meinem Fleisch her; dafür ist es halt weniger Fleisch, und das Budget bleibt das selbe.
Dafür gibt es dann auch mal die vegetarische Alternative. Für letzten Sonntag hatte meine beste Freundin ein Rezept für Unfleischpflanzerl bei BBC Good Food gefunden, die wir so serviert haben, wie da vorgeschlagen -- in Wraps, mit oriantalischer Joghurtsauce, Salat und Gurken. Wir fangen also an, pro Nase dieses große Dings zu futtern, und dann sagt sie, "Da hast du aber schon Hackfleisch reingetan?" Ich, ganz beleidigt, "Nein, natürlich nicht, das ist genau das Rezept!" Das kommt auf jeden Fall wieder -- nicht nur ähnelt es extrem echten Fleischpflanzerln, es ist auch eine wunderbare Methode, den Rote-Beete-Massen zu Leibe zu rücken. Außerdem sorgt die Kombination aus rote Beete, Feta und Ei dafür, dass der Körper das kriegt, was er von Fleisch will: Protein und Eisen.
Diese Woche kriege ich allerdings wieder kein Zufallsgemüse: ich versuche es nochmal damit, zu meinen Kollegen nach Franken zu fahren. Letztes Wochenende haben wir das kurzfristig gestrichen, weil a) mein kleiner schwarzer Kater krank war und b) meine Kollegen ganz tüchtig erkältet. Das hat sich jetzt alles beides soweit wieder eingerenkt (der Kater putzt sich wieder und spaziert frech über meinen Fuß), deshalb fahre ich jetzt nächstes Wochenende.
Zufallsgemüse dann wieder in etwa einer Woche!
Dienstag, 23. September 2014
Zufallsgemüse diesmal nur bei meiner Schwester
Meine Schwester hatte heute Mais, Birnen, Äpfel, Trauben sowie Broccoli, Radieschen, Pilze, Fenchel, Rüben, rote Beete, Kresse und Pflaumen in ihrer Kiste
Ich bekomme diese Woche kein Zufallsgemüse, weil ich am Wochenende nach Franken fahre.-
Mittwoch, 17. September 2014
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| Woche 12 der Saison 2014 -- mit Mini-Gürkchen |
Der Lampionstrauch leuchtet immer noch prachtvoll, und heute gab es richtig anständiges Wetter, dass die Farben umso besser herausbrachte.
Diese kleinen Leuchtvögel von IKEA sehen bei Dunkelheit immer noch sehr hübsch aus, aber demnächst brauche ich mal eine herbstlichere Beleuchtung.
Und inzwischen ist das Wetter frisch genug, dass sich mein armer, leidender Helleborus von den Strapazen des Sommers erholt hat (seine Wurzeln waren angefault, und alles war voller fieser kleiner Fliegen, und es waren noch etwa drei Blätter am Leben, bevor ich ihn umgetopft habe) und sogar schon wieder die erste Blüte hervorgebracht hat.
Und jetzt noch, wegen anderem Kontext, das schöne Glas, das ich für mein edles Saltverk-Salz aus Island gekauft habe, weil das etwas Besonderes verdient, so als geothermales Flockensalz aus den Westfjorden, wo keiner von uns bisher hingekommen ist...
Dienstag, 16. September 2014
Altweibersommer
Hier ist die heutige Öko-Kiste meiner Schwester -- sie hatte Kürbis und Mangold, deshalb gab es auch bei ihr Kürbis-Mangold-Quiche, allerdings auf Dinkel-Blätterteig, nicht Pie Crust.
Sieht doch superlecker aus? Ihre Family war wohl nicht so unbegrenzt begeistert, aber da nehme ich einfach mal, das sind Gemüsebanausen.
Ansonsten war heute so ein richtig schöner Altweibersommertag; während ich am Arbeiten war (ich habe schon ganz viereckige Augen!), waren die Kater und der Blakon richtig hübsch und bunt.
Sonntag, 14. September 2014
Röstkürbissuppe mit lauwarmem Rotkohlsalat
Wegen des Kürbis in meinem Zufallsgemüse gab es die Röstkürbissuppe, die ich online gefunden hatte, statt meiner üblichen russischen Kürbissuppe -- wirklich sehr delikat mit dem mediterranen Einschlag dank Knoblauch, Rosmarin und Olivenöl!
Dazu ein lauwarmer Rotkohlsalat mit Pflaumen, den meine beste Freundin rekonstruiert aus einem Salat re-engineert hat, den es neulich in Münster zum Wildschwein gab. Hier das Rezept:
Zutaten:
- 1 kleiner Rotkohl
- Knoblach
- 1 Zwiebel
- 6-8 Pflaumen
- Öl
- Balsamico
- Zucker
- Salz und Pfeffer
Den Rotkohl in feine Streifen schneiden, die Zwiebel halbieren und in feine Ringe schneiden. Einen Esslöffel gehackten Knoblauch in etwas Öl anbraten, die Zwiebelringe zugeben und mitbraten.
Den Rotkohl hinzugeben und mit einer halben Tasse Wasser 15-20 Minuten köcheln. Pflaumen kleinschneiden und hinzufügen, dann einen Esslöffel Zucker und zwei Esslöffel Balsamico zugeben und noch ein paar Minuten köcheln.
Noch zwei Esslöffel gutes Öl in den Salat geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Schmeckt warm oder kalt.
Cheers
-- Meine beste Freundin hat übrigens auch schon ein Kochbuch veröffentlicht, weiß also, wie man ein Rezept zusammenschreibt. Der Rotkohlsalat war ausgesprochen lecker; sie meinte, es hätte etwas mehr Essig gekonnt, aber ich fand das sehr gut so; ich mag nicht so viel Essig.
Das nächste Mal gibt es Rotwein (südtiroler Edelvernatsch) statt dem heurigen grünen Veltliner, und außerdem dazu noch Walmuß-Ciabatta; dann ist es perfekt. Es darf auf jeden Fall in der Kombination wiederkommen; heute blieb nichts übrig.
Mittwoch, 10. September 2014
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| Woche 11 in der 2014er Saison -- die Mega-Edition |
Es sind dabei:
- 2 große schwere Zucchini
- 1 Riesenmenge Bohnen
- der erste Kürbis der Saison
- 4 große Maiskolben
- 1 sehr großzügiges Bündel Mangold
- 1 großer Salatkopf
Wegen der Haltbarkeit muß ich heute dann mit dem Salat anfangen; die Röstkürbissuppe, die ich auf einem Blog gesehen habe, geht sicher auch mit gewöhnlichem Hokkaido -- Rosmarin habe ich auf dem Blakon, Knoblauch wollte ich eh kaufen...
Die Bohnen haben es dagegen meinen Katern angetan. Die waren richtig sauer, als ich den letzten Durchgang verarbeitet habe -- ich kann doch nicht einfach ihr schönes Spielzeug vernichten, das in den Körben unter dem Küchentisch so interessant riecht und das man bequem durch die Gegend tragen kann, damit der Mensch apportieren spielt!
Sie waren sehr froh, dass es neue Bohnen gab -- es liegt oben auf dem Bild eine Bohne auf den Möhren, weil zwischen Auspacken und Knipskiste holen schon ein Kater auf em Tisch an den Bohnen war.
Weil ich die Bohnen aber zum Essen haben will und nicht als Katerspielzeug, habe ich sie dann erstmal gebündelt -- es sind wirklich ganz schön viele.
Kaum habe ich das ganze Zufallsgemüse in den Körben unterm Küchentisch verstaut, hingen schon wieder beide Pelznasen mit großer Begeisterung über dem Korb mit den -- Bohnen, natürlich!
Ich hätte gedacht, in dem Bündel sind sie sicher -- aber nachdem ich mich in der Stube wieder an den Rechner gesetzt habe, kommt paar Minuten später der große rote Kater mit einer Bohne an, die er vor meiner Nase stolz herumkickte.
Der kleine schwarze Kater findet sie auch total faszinierend. Man beachte die weißen Raffzähne.
Dienstag, 9. September 2014
Noch mehr Zufallsgemüse bei meiner Schwester
Bei meiner Schwester wird das Zufallsgemüse jetzt auch zu einer regeläßigen Einrichtung -- das ist ihre Lieferung von heute. Okay, gestern, aber bei mir ist immer erst nach dem Schlafen morgen. Das in der Tüte sind Pflaumen; die hat sie aber wohl auch im Garten.
Zum Abendessen gab es gleich überbackenen Fenchel mit Kohlrabi, der 'erstaunlich' gut gewesen sei; erstaunlich deshalb, weil sie mit den beiden Gemüsesorten nie so viel anfangen konnte.
Das ist vielleicht das beste am Zufallsgemüse: es erweitert den Horizont! Ich wäre auch nicht drauf gekommen, im Laden Mangold zu kaufen; jetzt ist es ein regelmäßßiger Bestandteil meiner Speisekarte, und jede Woche gibt es was mit Mangold.
Sonntag, 7. September 2014
Kürbis-Mangold-Quiche
Okay, ich gebe zu, ich habe geschummelt -- Kürbis war nicht in der Zufallsgemüsekiste, den habe ich beim Supermarkt gekauft. Aber als das mit dem Mangold anfing, meinte meine Schwester, sie würde vielleicht Kürbis-Mangold-Quiche machen, und das habe ich heute ausprobiert.
Während die Quiche im Ofen war, nahmen meine beste Freundin und ich einen gepflegten Sundowner auf dem Balkon, redeten über alte Zeiten (wie in, Evolution und Steinzeitjäger) und beobachteten mit Schrecken einen Vater von etwa zweijährigen Zwillingen im Hof, der ihrer absolut nicht Herr wurde...
Okay, die Quiche. Das ist, wie alles was ich mache, mehr ein Pi-mal-Daumen-Rezept. Der Teig ist englische Pie Crust, die macht man im Verhältnis 3:2:1 -- drei Teile Mehl, zwei Teile Butter (oder anderes Fett), ein Teil Wasser, dann noch etwas Salz. Detaillierteres Rezept gibt es hier.
Das Gemüse (in meinem Fall: ein halber kleiner Kürbis, ein Bund Mangold, zwei Lauchstangen) kleinschneiden und in einer Schüssel mit Salz, Pfeffer, 200 g Käse in Würfeln sowie einigen Eiern (es war so viel Gemüse, wir haben am Ende 6 Stück genommen, bis das Gemüse einigermaßen feucht war) vermischen und in die Pie Crust (inzwischen in einer Springform ausgebreitet; man kann auch eine ordentliche Quiche-Form nehmen, aber die habe ich nicht) geben und dann das übliche -- eine Stunde bei 180° im Ofen lassen.
Derweil ging die Sonne unter, und die Flasche Bio-Roséwein leerte sich eigentlich ohne unser Zutun...
Das ist die Quiche im Endzustand.
Schön gemischtes Gemüse in Teig, mit Käse und Ei. Das darf wiederkommen.
Nachtaktiv
Off-topisch: weil ich nachtaktiv bin, habe ich gestern nacht mal für meine Schwester Webcam-Screenshots vom Bárðarbunga gemacht -- sie hat sie hier verwendet.
Der Vulkan ist auch nachtaktiv -- zumindest spuckte er um kurz vor drei in der letzten Nacht besonders spektakulär. Tagsüber sieht man nur ein bißchen Dampf aufsteigen, aber nachts ist es ein Fluss aus Feuer.
Samstag, 6. September 2014
Satz des Tages
"Am Ende ist vielleicht allen schlecht, aber sie sind alle glücklich."
Wer braucht Kontext? Es war lustig, und ist es noch.-
Freitag, 5. September 2014
Bohenensalat!
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| Lauwarmer Bohnensalat mit Tomaten und Tabasco |
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| Äpfel aus Jena |
Mittwoch, 3. September 2014
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| Woche 10 -- mit schön viel Bohnen |
Es gibt immer noch keinen Kürbis, aber dafür gibt es schön viel grüne Bohnen. Die von letzter Woche habe ich noch; da werde ich einen Eintopf aus grünen Bohnen mit Knoblauch, Ajvar und Lammfleisch draus kochen, so etwas im ostmediterranen Stil. Dazu diese griechischen Nudeln in Reisform, und vielleicht ein bißchen würzige Joghurt-Sauce -- ich habe noch eine Packung 'griechischen' Joghurt.
Derweil beäugen die Kater mit großer Faszination eine kleine braune Starin (mit Kreis markiert), die im Hof ihren Geschäften nachgeht und nach Würmern gräbt. Man beachte die eine einzige reife rote Tomate an meiner mageren kleinen Tomatenranke.
Dienstag, 2. September 2014
Ergänzung: jetzt mit Roggenbrot-Rezept!
Nach dem Zufallsgemüse meiner Schwester jetzt auch das selbstgebackene isländische Roggenbrot, komplett mit dem weißen Blaubeer-Stilton.
10 bis 11 STUNDEN im Ofen, aber nur bei 100° -- das ist eine ziemliche Aktion. Da muss man das Brot morgens backen, um es abends noch aus dem Ofen zu holen...
10 bis 11 STUNDEN im Ofen, aber nur bei 100° -- das ist eine ziemliche Aktion. Da muss man das Brot morgens backen, um es abends noch aus dem Ofen zu holen...
Neues Zufallsgemüse bei meiner Schwester
Guckt mal, Bohnen! Und sie kriegt schon einen Kürbis -- mal sehen, wann bei uns der erste kommt. Und da sind Blaubeeren bei, und Blueberry White Stilton, von dem sie anmerkt, er schmecke genial und werde heute abend mit frischem selbst gebackenem isländischen Roggenbrot gegessen -- zu dem Rezept linke ich, wenn sie es online hat, aber irgendwie ist für heute bei ihr viel Familienbewegung geplant, da muss ein Blogpost halt warten.
Aber jedenfalls hat sie der Zufallsgemüseprovider, den ich ihr ergoogelt habe, ausreichend beeindruckt, dass sie das jetzt permanent gemacht hat. Also kann ich hier in Zukunft mehr als mein eigenes Zufallsgemüse posten.
Mittwoch, 27. August 2014
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| Woche 9 -- jetzt mit mehr Tomaten! |
Es gibt mehr Tomaten, jetzt auch lange spitze, die noch etwas grün sind -- aber vielleicht ist das auch Absicht? Jedenfalls habe ich sie mal im Gemüsekorb gelassen, statt sie in den Kühlschrank zu stecken, falls sie noch etwas nachreifen wollen.
Die kommen am Sonntag in den Caprese-Salat. Meine beste Freundin hat nämlich am Sonntag Geburtstag und wünscht sich Caprese-Salat und valkosipuliperunoita mit Grillfleisch und/oder -würstchen. Mein Türke um die Ecke hat leider zur Zeit wegen Urlaub zu, sonst würde ich Lammswürstchen verschaffen; mal sehen, ob ich die irgendwoher sourcen kann. Und das wichtige sind die valkosipuliperunoita -- und perunoita sind nun wirklich genug da!
Das ist finnischer Kartoffelgratin, wörtlich 'Knoblauchkartoffeln', eines meiner ältesten Rezepte -- das habe ich 1992 in Helsinki gelernt. Große Gratinkartoffeln schälen und sehr dünn in scheiben schneiden, in einer Gratinform geduldig aufschichten, mit Salz und Pfeffer und großzügig Knoblauch immer wieder würzen; wenn man 2 Finger breit unterm Rand angekommen ist, eine Packung Schlagsahne drübergießen, und wie üblich für eine Stunde bei 180° in den Ofen tun. Man schichtet halt ziemlich lange dran, weil die einzelnen Scheiben richtig schön dünn sein müssen, aber es ist sehr lecker, und als Geburtstagsessen für meine beste Freundin lohnt sich das allemal!
Als Nachtisch denke ich an gefrorene Beeren mit Joghurt -- gemischte Tiefkühlbeeren mit leicht gesüßtem Joghurt verrühren und eine Weile in den Kühlschrank stellen, damit die Kälte aus den Beeren sachte in den Joghurt wandern kann und ihn anfriert. Die Idee habe ich die Tage im Internet gesehen (allerdings mit Veganjoghurt, aber das muß ja nicht sein), und das will ich doch ausprobieren...
Dienstag, 26. August 2014
Wieder anderer Leuts Zufallsgemüse
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| Zufallsgemüse meiner Schwester |
Für 15 €uronen, ganz ohne Haidhausener Spezlwirtschaft, hat sie außer dem Gemüse noch 6 Eier bekommen sowie Pfirsiche, Mirabellen und Reneclauden (rechts) und eine große Tüte schöne dicke Kartoffeln (links), von denen sie allerdings nur eine ausgepackt hat.
Da ist wirklich was geboten. Zufallsgemüse lohnt sich!
Freitag, 22. August 2014
Tomaten-Rührei
Und dann habe ich, statt etwas Spezielles zu kochen, die von unten angematschte spezialgelagerte Sondertomate einfach nur in Olivenöl angebraten und dann ein paar Eier reingerührt, und mit Toast gefrühstückt.
Mittwoch, 20. August 2014
Anderer Leuts Zufallsgemüse
Meine Online-Freundin Saphyria aus Arkansas hat gerade von ihrer Mutter dieses zufällige Gemüse bekommen.
Die gelblichen Dinger sind 'Squash' -- das ist irgendein Kürbisverwandter, den wir hier eher nicht haben. Oder er ist mir noch nicht begegnen. Aber die haben da sowieso teilweise anderes Obst oder Gemüse -- da gibt es mysteriöse Nicht!Trauben names Muscadines, beispielsweise. Die sind angeblich extrem köstlich; aber hierzulande wurden sie noch nie gesichtet.
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| Woche 8 -- jetzt gibt es Tomaten und Mais! |
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| Island in der Küche! |
Dienstag, 19. August 2014
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| Woche 6 -- lila Ausgabe |
Woche 7 fiel aus, weil ich nicht da war und mir meine Kollegen streng verboten hatten, Gemüse mitzubringen; sie hätten doch so viel aus Omas Garten. Und besagte Oma Emmi hat auch ein ganz bemerkenswertes Gemüse gekocht, zartgrün und blättrig, sehr mild und buttrig, von dem ich gar nicht wußte, was es sein sollte. Ich wurde dann aufgeklärt, es sei Wirsing -- den müsse man zuerst in kochendem Wasser blanchieren, um den typischen Geschmack abzumildern, dann hat sie Zwiebeln in Butter angebraten und den kleingeschnittenen Wirsing mit Salz und Pfeffer darin dünsten lassen. Das Gemüse war eine Offenbarung!! Wenn meine Kiste mal Wirsing liefert, mache ich das auch, und mache Bilder von dem Resultat.
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| Woche 5 -- meine Gemüsekiste meint es gut mit mir |
Die fortgesetzten Massen an Salat führten dazu, dass ich fast jeden Abend Salat gegessen habe. Mein Salat für Faulischlümpfe geht folgendermaßen: Salatblätter waschen und in Streifen schneiden (ich HASSE es, wenn man diese Riesenblätter kunstvoll auf dem Teller falten muss, um sie ohne Unfall in den Mund zu kriegen; ich will essen, und kein Origami machen!) etwas Salz dazu, dann eine Packung beliebiger Krabbensalat vom Discounter, etwas Milch, alles verrühren, lecker.-
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| Woche 4 der Saison 2014 -- Salatüberdosis! |
In dieser Woche wurde ich a) mit Massen von Salat (all das Dunkle im Hintergrund is Salat!!) und b) mit 3 Zucchini beglückt, und weil meine beste Freundin Zucchini ganz schrecklich findet, konnte ich die nicht für ein 'gutes' Sonntagsesse hernehmen. Also landeten sie im Kreta-Auflauf, und der geht so: zufälliges Gemüse, wo Zwiebeln oder Lauch sowie Kartoffeln dabei sein sollten sowie Zucchini oder Auberginen oder sonst irgendwas Mediterranes, füllt man in eine feuerfeste Form, würzt mit Salz und Pfeffer sowie mediterranen Kräutern (bei mir frisch vom Blakon), dann ein paar schwarze Oliven drüber, reichlich Olivenöl, und fein gewürfelter generischer Feta oben drauf.
Wie bei jedem Auflauf bei 180° für gut eine Stunde in den Ofen. Passt zu Fisch odder Hähnchen -- da besonders ausgebeinten Hähnchenbeinen, gefüllt mit Spinat-Knoblauch-Feta-Masse und ebenfalls so lange im Ofen gebraten; man kann beides gleichzeitig machen und zusammen halt etwas länger garen lassen. Das habe ich aber diesmal nicht gemacht, denn das ausbeinen der Hühnerfüße ist aufwendig!
Zufallskekse
Nicht nur Gemüse kommt hier zufällig in einer Kiste an (die nächste Lieferung ist morgen fällig, nachdem ich eine Woche aussetzen musste, weil ich übers Wochenende weg war), heute kam auch diese Kiste, die gerade von meinem kleinen schwarzen Kater neugierig beäugt wird.
Es war ein Carepaket voller Kekse!! Ich wußte zwar, dass ich theoretisch eins kriegen sollte, aber so ein großes! Mit so vielen Keksen! Nun ja, die Hälfte ist für meine beste Freundin und ihre Kolleginnen, aber trotzdem.
In der Tasse ist Chai-Tee, und die Aufschrift lautet 'Haithabu' in Wikinger-Runen. Nur falls sich einer wundert.-
Lust bekommen?
Solche Zufallsgemüsekisten sind natürlich streng regional; wenn Ihr auch Zufallsgemüse haben wollt, fragt ihr Tante Google nach Biokiste + [euer Wohnort] oder Ökokiste [euer Wohnort].
Habe das eben für meine Schwester getestet; bei 'Biokiste' kommen die besseren Ergebnisse, aber das kann je nach Region unterschiedlich sein.
Habe das eben für meine Schwester getestet; bei 'Biokiste' kommen die besseren Ergebnisse, aber das kann je nach Region unterschiedlich sein.
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| Woche 3 -- mit extra Mangold! Rote Beete gibt es immer reichlich. |
| Woche 2 des Zufallsgemüses -- es gibt jetzt auch Kartoffeln! |
Die roten Beete waren ohne Blätter; die sind auch leider nicht nochmal gekommen. Aus der Kombination rote Beete + Kartoffeln habe ich dann meinen Lieblingsauflauf aus meinem Lieblings-Grillbuch gemacht, am Sonntag, als meine beste Freundin zum kochen und Filme gucken vorbei kam. Dazu schichtet man im Grunde Kartoffeln und rote Beete abwechselnd in Scheiben in einer Form auf (mit etwas Salz und Pfeffer), darüber dann eine Schicht Bechamelsoße, darauf Ziegenkäse oder Pecorino (oder was immer ich an Nichtkuhmilchkäse beim Bioladen um die Ecke erwische, kurz bevor die am Abend zumachen -- ich bin in Bayern, da ist um Acht Schluß mit Einkaufen), und das ganze bei ca. 160° für ca. eine Stunde in den Ofen, was eh die Methode bei eigentlich allen Aufläufen ist. Dazu gegrilltes Fleisch, und Salat.
| Die erste Lieferung Zufallsgmüse im Sommer 2014 -- mit gelben Zucchini! |
Bei dieser Lieferung war das Grünzeug an den roten Beeten das Interessanteste; ich habe mich schlau gemacht, festgestellt, dass man das Zeug durchaus essen kann, und es dann so zubereitet, wie ich das mit Spinat oder Mangold mache: mit Zwiebeln und Knoblauch in O-Öl angedünstet, Salz und Pfeffer abgeschmeckt und mit Deckel drauf in der Pfanne dünsten lassen. Dazu gebackene Kartoffeln (die ich schnöde in der Mikrowelle nuke, statt sie kunstvoll in Alufolie im Ofen zu backen). Das Gemüse hatte eine köstliche rote Soße, die in die mehlig-weiß zerbröselnden Kartoffeln wunderschön einzog. Früher mochte ich keine rote Beete, aber seit ich letztes Jahr im Krankenhaus fast ausgeblutet bin (fragt nicht!) und mit übelstem Eisenmangel heimkam, liebe ich das Zeug.
Und nein, ich bin kein Vegetarier -- ich mache auch gerne Tandoori-Leber à la Janice Poon. Aber ich mag halt besonders gerne Gemüse...
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