Sonntag, 7. September 2014

Kürbis-Mangold-Quiche

Okay, ich gebe zu, ich habe geschummelt -- Kürbis war nicht in der Zufallsgemüsekiste, den habe ich beim Supermarkt gekauft. Aber als das mit dem Mangold anfing, meinte meine Schwester, sie würde vielleicht Kürbis-Mangold-Quiche machen, und das habe ich heute ausprobiert.


Während die Quiche im Ofen war, nahmen meine beste Freundin und ich einen gepflegten Sundowner auf dem Balkon, redeten über alte Zeiten (wie in, Evolution und Steinzeitjäger) und beobachteten mit Schrecken einen Vater von etwa zweijährigen Zwillingen im Hof, der ihrer absolut nicht Herr wurde...

Okay, die Quiche. Das ist, wie alles was ich mache, mehr ein Pi-mal-Daumen-Rezept. Der Teig ist englische Pie Crust, die macht man im Verhältnis 3:2:1 -- drei Teile Mehl, zwei Teile Butter (oder anderes Fett), ein Teil Wasser, dann noch etwas Salz. Detaillierteres Rezept gibt es hier.

Das Gemüse (in meinem Fall: ein halber kleiner Kürbis, ein Bund Mangold, zwei Lauchstangen) kleinschneiden und in einer Schüssel mit Salz, Pfeffer, 200 g Käse in Würfeln sowie einigen Eiern (es war so viel Gemüse, wir haben am Ende 6 Stück genommen, bis das Gemüse einigermaßen feucht war) vermischen und in die Pie Crust (inzwischen in einer Springform ausgebreitet; man kann auch eine ordentliche Quiche-Form nehmen, aber die habe ich nicht) geben und dann das übliche -- eine Stunde bei 180° im Ofen lassen.


Derweil ging die Sonne unter, und die Flasche Bio-Roséwein leerte sich eigentlich ohne unser Zutun...


Das ist die Quiche im Endzustand.


Schön gemischtes Gemüse in Teig, mit Käse und Ei. Das darf wiederkommen.

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